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Printmedien in der Krise

Ich blogge an verschiedenen Stellen im Internet, u.a. zu meinem Ort und zu meiner Region. Bisher gibt es eine gute Partnerschaft zum gegenseitigen Nutzen mit unserer Regionalzeitung, der Märkischen Allgemeinen. Ob das so bleibt, wenn die Printmedien weiter in die Krise rutschen? Jedenfalls beobachte ich die Entwicklung am Zeitungsmarkt genau. Deshalb habe ich auch den heutigen Artikel der Tagesschau Die Zeitung – heute schon von gestern? aufmerksam gelesen:

Die Auflage sinkt, die Anzeigenumfänge gehen immer weiter zurück – und der Abo-Preis ist ausgereizt. Online werden bisher kaum Einnahmen erzielt.

Die Konzentration aufs Regionale und Lokale macht Sinn: Hier gibt es journalistisch bislang kaum Konkurrenz. Viele Verlage, die sich auf ihre redaktionellen Stärken konzentrieren und nicht ihr Heil in zum Teil abenteuerlichen Nebengeschäften wie Postzustellung oder Tickethandel versucht haben, sind nach wie vor wirtschaftlich gesund.

Die Hoffnung, dass man die im Internet frei zugänglichen journalistischen Inhalte durch Werbung gegenfinanzieren könnte, hat sich ebenfalls längst als Illusion erwiesen.

Von Andreas Trunschke

Dr. Andreas Trunschke
Seit dem Februar 2006 bin ich mit digitalen und vernetzten Medien selbständig tätig. Von Anfang an ging es mir nicht allein darum, selbst mit damit zu arbeiten, sondern mein Wissen weiterzugeben oder in Projekte mit anderen einzubringen.
Gegenwärtig gehe ich einen Schritt weiter. Nach vielen Jahren der Beschäftigung mit Biografien und deren Online-Veröffentlichung biete ich ab Oktober 2017 einen entsprechenden Online-Kurs an.

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