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Datenschutz und Sicherheit In eigener Sache Netzpolitik

@ Edward Snowden: Danke

Das wird er sicher nie erfahren, trotzdem ist es mir ein Bedürfnis, heute, an seinem 32. Geburtstag, ihm einmal mehr Danke zu sagen. Er hat viel riskiert und wenig gewonnen, um unsere Demokratie zu retten. Vermutlich sind seine Informationen die letzte Ausfahrt vor dem totalen Überwachungsstaat. Es ist schon jetzt gruselig, wenn westliche Geheimdienste uns in gläserne Menschen verwandeln. Ohne Privatsphäre, ohne verstreckte Gedanken und Verabredungen ist kein gesellschaftlicher Fortschritt mehr möglich, denn dieser richtet sich immer gegen das Herrschende.

Richtig schlimm wird es aber werden, wenn einmal offene Diktaturen sich dieser Instrumente bedienen können. Mann stelle sich nur einmal diese totale Überwachung in den Händen von Hitler oder des IS vor.

Also Edward Snowden, vielen Dank und herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag. Es ist jetzt an uns, unseren Überwachern Widerstand entgegen zu setzen. Solange es uns noch möglich ist. Das mindeste ist, sie nicht zu wählen.

Von Andreas Trunschke

Dr. Andreas Trunschke
Seit dem Februar 2006 bin ich mit digitalen und vernetzten Medien selbständig tätig. Von Anfang an ging es mir nicht allein darum, selbst mit damit zu arbeiten, sondern mein Wissen weiterzugeben oder in Projekte mit anderen einzubringen.
Gegenwärtig gehe ich einen Schritt weiter. Nach vielen Jahren der Beschäftigung mit Biografien und deren Online-Veröffentlichung biete ich ab Oktober 2017 einen entsprechenden Online-Kurs an.

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