Rdio

Gastautor: Klaus-Peter Krüger

Ich habe mich nicht vertippt: Rdio. Ich höre Rdio … gesprochen: ar-die-oh. Rdio ist ein weltweit agierende Online-Anbieter für Musik. Seit Donnerstag (12.01.12) kann man für 4,99 Euro/Monat die Dienste auch in Deutschland nutzen. Die Datenbank umfasst derzeit rund 12 Millionen Songs.

Für diese 4,99 Euro pro Monat bietet Rdio dir unlimitierte Nutzung seiner Datenbank mit Musik der großen Major Label  – EMI Music, Sony Music Entertainment, Universal Music Group, Warner Music Group – sowie nationaler und internationaler Indie-Label und Distributoren an. Der Musikkonsum wird nicht durch Werbung “gestört”. Musik soll auf dem persönlichen Endgerät auch offline genossen sowie mit iTunes synchronisiert werden können. Radion ist ausserdem mit dem Social Network verbunden:  Facebook, Twitter und Last.fm. Mit dem Klick der “Follow”-Funktion kann man die Musikauswahl des eigenen Netzwerkes, die des gesamten Rdio-Netzwerks oder die von Musikinsidern verfolgen, ihre Tracks hören, mit ihnen gemeinsame Playlisten erstellen oder sich die Songauswahl der anderen zu eigen machen und weiterempfehlen. Für 9,99 Euro pro Monat kann man Musik auch auf dem Smartphone hören.
Für die ersten sechs Tage gibt es ein Gratis-Abo – das bei mir gerade im Hintergrund läuft: ich höre Amy Winehouse.

Musikstreaming war lange Zeit in Deutschland nicht erlaubt. Vor wenigen Wochen gab es zwischen Gema und dem Branchenverband Bitkom eine Einigung. Deshalb ist der Start der internationalen Plattform rdio.com ein wirklicher Meilenstein.

Rdio.com wurde im Jahr 2010 von den Machern von Skype: Janus Friis und Niklas Zennström – sowie Carter Adamson gegründet.