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Neues von den Ortschronisten aus Potsdam-Mittelmark

Vorstand bestätigt, Neuauflage eines Kreisheimatkalenders geplant.

Die Chronistenvereinigung Potsdam-Mittelmark (CPM) ist ein überregionaler Zusammenschluss von Ortschronisten, Heimatforschern und an Regionalgeschichte Interessierten. Sie wurde am 18.2.1998 gegründet. Ihr gehören 40 Einzelpersonen und vier Vereine an. In der letzten Woche trafen sich die Ortschronisten im beschaulichen, lebendigen Kranepuhl bei Belzig zu ihrer Jahresmitgliederversammlung. Es galt einen neuen Vorstand zu wählen und die neue Vorhaben zu besprechen.

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Jugendclub Borkheide in neuem Glanz

Der Jugendraum in Borkheide erstrahlt in frischem Grafitti. Der Innenraum wurde aufgefrischt, der Außengrill neu verputzt. Fünfzehn junge Menschen aus der Region, darunter zehn aus Borkheide bzw. dem benachbarten Borkwalde hatten ganz offensichtlich Spaß daran. Gerümpel wurde aussortiert. Thomas Klebsch aus Linthe schwang die Maurerkelle. Benjamin Siegel aus Stahnsdorf verschönte die Straßenseite des Jugendclubs mit einem Gesicht, bei dem die Fenster zur Brille wurden. Eine Skizze auf dem Smartphone reichte als Vorlage.

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500 Jahre Reformation: „Alles begann im Fläming!“

Tourismusverband Fläming e.V. lockt mit kleinen, feinen Angebote zum Reformationsjubiläum.

Das Programm, das der Tourismusverband Fläming e.V. zu 500 Jahren Reformation gebündelt hat, kann sich sehen lassen. Reformation und Fläming passen nicht nur hervorragend zusammen, sondern die 95 Thesen von Martin Luther lassen sich nicht ohne das Wirken des Ablasspredigers Johann Tetzel im nahen Jüterbog erklären. Der hatte mit Sprüchen wie

„Sobald der Gülden im Becken klingt im huy die Seel im Himmel springt“

auch Wittenberger Bürger angelockt, die hofften, sich bequem mit Geld vom wirklichen Bereuen freikaufen zu können. Deshalb ist sich Daniel Sebastian Menzel, Geschäftsführer des Tourismusverband Fläming e.V., sogar sicher:

„Alles begann im Fläming.“

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Narzissen im Park Wiesenburg

Ein schöner Spaziergang – und am Ende ein Foto auf der Titelseite der BRAWO.

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„Mehr Freiheit! Mehr Mittel!“

„Dorfpapst“ Gerhard Henkel fordert: „Lasst das Dorf leben!“

Gerhard Henkel & Bernd Moritz
Gerhard Henkel & Bernd Moritz

Rädigke. Gerhard Henkel, von einer Zeitung als Dorfpapst tituliert, trifft die Meinung im Saal, wenn er Defizite vor Ort einerseits und eine zunehmende Fremdsteuerung statt dörflicher Eigenverantwortung andererseits beklagt. Der große Raum in der Fläming-Bibliothek im Gasthof Moritz ist trotz des politischen Themas und des Eintrittspreises bis auf den letzten Platz und darüber hinaus gefüllt. Das Thema „Rettet das Dorf!“ brennt offenbar vielen unter den Nägeln.

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„Kopf voll! Bauch voll! Kofferraum voll!“

Josefine Kehl Ralf Weissmann
Josefine Kehl & Ralf Weissmann

Geniessertour durchs Beelitzer Spargelland geplant

„Seien Sie gespannt auf eine Tour ins Spargelland und dessen Hauptstadt und Ortsteile, in denen es viele versteckte Ecken zu entdecken gilt! Die Ergebnisse unserer Spurensuche folgen in Kürze!“ Diese verheißungsvolle Ankündigung steht auf der Webseite der preisgekrönten Geniessertouren Brandenburg (www.geniessertoruen.org). Spätestens zum Spargelfest Anfang Juni soll die Tour stehen.

Damit das auch klappt,

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Zum sechsten Mal: Borkwalde liest EIN Buch

Borkwalder Kulturverein Zauche e.V. pflanzt Baum des Jahres 2015
Borkwalder Kulturverein Zauche e.V. pflanzt Baum des Jahres 2015

Der Borkwalder Kulturverein Zauche e.V. bittet zum sechsten Mal zum gemeinsamen Lesen und drüber Reden. Seit dem Start der Aktion „Borkwalde liest EIN Buch“ im Jahr 2012 geht es dem Verein immer darum, nicht nur einfach zum Lesen eines konkreten Buches anzuregen, sondern auch zum Gespräch miteinander über Literatur und über den eigenen Ort.

In diesem Jahr steht ein Buch im Mittelpunkt, das zwar nicht Belletristik im engeren Sinne ist, das jedoch kaum besser zur offiziell ernannten Waldgemeinde Borkwalde passen könnte: der Besteseller „Das geheime Leben der Bäume“ von Peter Wolhleben.

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Haben Sie noch alte Postkarten und Fotos aus Groß Kreutz und Umgebung

Alte Postkarte von Krielow
Alte Postkarte von Krielow

Siebzehn Euro kostete das kleine Buch mit alten Postkarten und Fotos aus den acht Orten der Gemeinde Groß Kreutz, und doch waren alle fünfhundert Exemplare kurz nach dem Erscheinen im Jahr 2010 vergriffen. Jetzt, sieben Jahre später, will Chris Rappaport aus Deetz einen Nachfolgeband herausbringen.

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Naturpark Hoher Fläming gönnt sich und seinen Besuchern den König der Wälder zum 20.

Der Vorsitzende des Naturparkvereins am Rothirsch-Präparat
Der Vorsitzende des Naturparkvereins am Rothirsch-Präparat

Das ursprünglich geplante Standpräparat aus dem Naturkundemuseum Potsdam hätte nicht durch die Tür gepasst. Aber auch der liegende Rothirsch aus Berlin ist eindrucksvoll. Anlass für seine Aufstellung in der Alten Brennerei in Raben ist das bevorstehende Jubiläum des Naturparks Hoher Fläming. Am 28. November 1997 hatte der damalige Umweltminister den Hohen Fläming zum Naturpark erklärt.

Am Freitag Abend präsentierte der Leiter des Naturparks Hoher Fläming, Steffen Bohl, nicht nur den ausgestopften König der Wälder und eine informative Ausstellung über dieses herrliche Tier, sondern stellte auch die geplanten Höhepunkte zum 20jährigen vor.

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Zwei Artikel auf der Titelseite

Das hat mich dann doch überrascht. Im Innern findet man einen dritten Artikel. Ein vierter ist verschoben worden. Siehe auch den Artikel Naturpark Hoher Fläming gönnt sich und seinen Besuchern den König der Wälder zum 20.

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„Eine irre Stimmung muss das damals gewesen sein.“

Sabine Todt bei Ihrem Vortrag zum Himmel- und Höllenwagen
Sabine Todt bei Ihrem Vortrag zum Himmel- und Höllenwagen

Geschichte und Geschichten der Reformation vor 500 Jahren wurden in Wittbrietzen lebendig

Die Hamburger Historikerin Dr. Sabine Todt fesselt mit ihrer lebhaften und überaus anschaulichen Vortragsweise die über 100 Zuhörer, die am Sonnabend Nachmittag der Einladung der Kirchengemeinde Wittbrietzen ins dortige Dorfgemeinschaftshaus gefolgt sind. Es geht um einen ganz besonderen Schatz der Kirchengemeinde, um das erste Flugblatt der Reformation „Der Himmel- und Höllenwagen“ von 1519.

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Krimi real – Rechtsmediziner Michael Tsokos war Publikumsmagnet in Fichtenwalde

Michael Tsokos
Michael Tsokos

Auf dem Rücksitz des ausgebrannten Autos sitzt eine Leiche. Doch wo ist der Fahrer? Über diesen und andere Fälle berichtet Michael Tsokos am Dienstag in der bis auf den letzten Platz gefüllten Turnhalle in Fichtenwalde. Die 300 Teilnehmenden kommen aus Fichtenwalde und den umliegenden Orten, aber auch aus Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Berlin. 200 weiteren Interessenten musste abgesagt werden. Nur von den eingeladenen Politikern lässt sich keiner blicken. „Mit Toten kann man keine Wahl gewinnen“, bedauert nicht nur Reinhard Scheiper von der Sicherheitspartnerschaft Fichtenwalde, die das Event gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung organisiert hatte.

Tsokos leitet seit 2007 die Rechtsmedizin an der Berliner Charité und war Gutachter im Mordfall des Potsdamer Jungen Elias. Moderiert wird er von keinem geringeren als dem brandenburgischen Generalstaatsanwalt Erardo Rautenberg.