Falls Sie diese Frage mit „ja“ beantworten, dann empfehle ich Ihnen diesen Beitrag der Digitalen Gesellschaft: Facebook: Tipps zur Wahrung der Privatsphäre. Hier werden verschiedenen Techniken, sich der digitalen Ausspähung zu entziehen, näher erläutert. Mir imponieren vor allem diese drei:
Kategorie: Themen
Durch Thomas Hutter bin ich heute auf ein nettes kleines Werkzeug aufmerksam geworden, mit dem man sehr leicht feststellen kann, wer einen auf welcher Seite trackt:
Einmal in den Browser integriert, zeigt es an, welche Dienste untersuchen, wer auf einer Seite ist:
Das muss ich jetzt einfach weiter verbreiten:
Das kann ich bei den brandenburgischen Jugendlichen, mit denen ich durch die IOS-Projekte häufiger zu tun habe, auch beobachten. Jetzt wird meine subjektive Wahrnahme durch eine aktuelle JIM-Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest bestätigt:
Wer Facebook nutzt, dem ist schon die Information von Facebook über bevorstehende Veränderungen bei den Datenschutzbestimmungen, den Nutzungsbedingungen und der Cookies-Richtlinie begegnet. Was von der Ankündigung zu halten ist, die Facebook als mehr Datenschutz und mehr Privatsphäre verkaufen will, dazu gibt es jetzt einen lesenswerten Artikel der Digitalen Gesellschaft: Facebooks neuer Datenschutz: Ein wenig Zucker und viel bittere Medizin.
Abschließend kommt der Artikel zu folgender Einschätzung:
Wird Google zerschlagen?
Auf diese Möglichkeit weist heute heise online hin. Angeblich wollen Abgeordnete des Europäischen Parlaments den Suchmaschinenbetrieb von den übrigen Aktivitäten Googles trennen. Hintergrund ist die große Dominanz von Google im Bereich Suchmaschinen, die in Europa übrigens bei ca. 90 Prozent liegt – im Gegensatz zu den USA, wo es aber immerhin auch noch 68 Prozent sein sollen.
Zu den ganzen Spekulationen um eine Zerschlagung von Google meint heise online:
Facebook ist in vielerlei Hinsicht nützlich. Doch die Bevormundung empfinde ich zunehmend als ziemlich nervig. Nicht nur, dass dieses Netzwerk die Anzeige „Neueste Meldungen“ immer wieder ungefragt und ohne großen Hinweis in „Hauptmeldungen“ umstellt und mir damit vorschreibt, dass ich nur die Anzeigen derjenigen „Freunde“ zu sehen bekomme, mit denen ich häufiger interagiere. Der Facebook-Algorithmus meint anhand Tausender Faktoren besser zu wissen als ich, was ich wissen will.
Doch die Bevormundung geht weiter. Auch unter „Neueste Meldungen“ werden längst nicht alle Informationen aufgelistet. Wenn man viele „Freunde“ hat, ist es sicher hilfreich, wenn da etwas aussortiert wird. Nicht hinnehmbar erscheint mir, dass diese Aussortierung nicht ab- und anstellbar ist.
Da passt es gut, dass das Magazin tn3 jetzt einen einfachen Weg aufgezeigt hat, sich alle Einträge anzeigen zu lassen. Im eingeloggten Zustand einfach
https://www.facebook.com/feed/missed_stories
als URL eintragen. Dann sollten die vermissten Beiträge einschließlich der angezeigten Beiträge zu sehen sein.
Herzlichen Glückwunsch! Von ganzem Herzen und mit ganzer Seele. Ich wüsste gegenwärtig niemanden, der den Right Livelihood Award so wie Edward Snowden verdient hat. Mich freut diese Entscheidung als Bürger, als Demokrat, aber auch als Unternehmer, der mit und im Internet arbeitet. Wir alle haben Snowden, seinen Helfern und anderen Whistleblower viel zu verdanken. Falls es überhaupt noch gelingen sollte, die vollständige Kontrolle durch den Staat wieder zurückzudrängen, dann, weil sie uns informiert und gewarnt haben. Ihr Mut ist bewunderungswürdig.
Die Begründung der Jury trifft daher auch aus meiner Sicht den Kern:

Ich habe ein neues Werkzeug in meine Werkzeugkiste gelegt. Oft muss man persönliche Angaben per Email verschicken. Heute ist das, wie wir nicht nur seit Edward Snowden wissen, eine heikle Angelegenheit. Auch wenn sich vielleicht die NSA nicht für einen interessiert, so möglicherweise die eine oder andere Firma. Letztlich geht es aber auch um Grundsätzliches, um unsere Privatsphäre, um mögliche Weiterentwicklung unserer Gesellschaft und um Demokratie.
Deshalb ist es gut, wenn jetzt Digitalcourage und The Digital Native eine einfache Möglichkeit anbieten, Texte, z.B. Adressen, in solche Captchas zu verwandeln.
Für alle, die sich intensiv mit Sozialen Medien und Marketing beschäftigen, ist das sicher keine Neuigkeit: Blogs sind enorm attraktiv. Ich selbst arbeite ungemein gern mit ihnen. Blogs können zahlreiche Medien integrieren, sind für die Nutzer interaktiv, bieten gute Anbindungsmöglichkeiten an die Sozialen Netze, sind in der Blogosphäre miteinander vernetzt und transportieren tendentiell stärker als normale Webseiten persönliche Meinungen und Emotionen.
Zunehmend entdecken das jetzt auch die Unternehmen für ihre eigenen Marketing-Strategien. Das geht jedenfalls aus der aktuellen Studie des Unternehmerverbandes BITKOM Unternehmen investieren stark in Online-Marketing hervor:
Ich verweise hierzu auf den Artikel Anleitung für ein rechtssicheres Impressum bei Xing und LinkedIn von Thomas Schwenke auf STAFFXPERTS:
Zu einer richtigen Plage wird sie vor allem in sozialen Medien, wo die Impressumspflicht bei einer Vielzahl von Profilen und Seiten beachtet werden muss und leider oft vergessen wird. Damit werden diese Onlinepräsenzen zu potentiellen Zielscheiben für schwarze Schafe, die sich so bereichern oder Mitbewerbern schaden möchten.
Doch auch wer das Impressum in die hierfür vorgesehenen Rubriken einträgt und sich sicher wähnt, kann eine böse Überraschung erleben.
Manche Richter halten Internetnutzer offenbar für sehbehindert. Jetzt jedenfalls sind alle XING-Profile abmahngefährdet, weil das Impressum angeblich zu klein und zu weit unten, also schlecht auffindbar sei.