Verlag für Bürgerjournalismus | Dr. Andreas Trunschke
Andreas Trunschke
About Andreas Trunschke
Dr. Andreas Trunschke
Seit dem Februar 2006 bin ich mit digitalen und vernetzten Medien selbständig tätig. Von Anfang an ging es mir nicht allein darum, selbst mit damit zu arbeiten, sondern mein Wissen weiterzugeben oder in Projekte mit anderen einzubringen.
Gegenwärtig gehe ich einen Schritt weiter. Nach vielen Jahren der Beschäftigung mit Biografien und deren Online-Veröffentlichung biete ich ab Oktober 2017 einen entsprechenden Online-Kurs an.
Kann man den Oberlauf der Plane entlangwandern? Ich will es wissen und stehe erst einmal am Rande einer feuchten Wiese. Hier also soll die Plane entspringen? Von einer Quelle oder gar einem Bach ist weit und breit nichts zu sehen. Erst ein Stückchen weiter auf dem Bergmolchwanderweg ist immerhin eine kurze, schlammige Rinne erkennbar. Für mich der erste erkennbare Anfang der Plane. Weitere fünfzig Meter weiter gibt es sogar die erste Brücke über den gerade trockenen Bach. Doch nach und nach wird der Boden feuchter. Die Rinne des Baches füllt sich langsam mit Wasser.
Das 3. Komische Festival Belziger Bachstelze begeisterte wieder sein Publikum
Das Komische Festival Belziger Bachstelze findet bereits zum dritten Mal statt, dieses Mal im Rahmen des Bad Belziger Altstadtsommers. Am Freitag Abend traten die Frauen zum Wettbewerb um die Publikumsgunst an, am Sonnabend die Männer. Die zehn Künstlerinnen und Künstler präsentierten sich dabei sehr unterschiedlich, wie die Frau hinter dem Fest der Kleinkunst, Gerlinde Kempendorff, überrascht feststellen musste: „Bei den Frauen ging es um typische Frauenrollen von der Sehnsucht nach dem Traumprinzen bis zur immer neuen Diät. Die Männer hatten mehr politischen Biss.“ Die Koppelung an das Altstadtfest hat sich offenbar für das Festival ausgezahlt. Jeweils um die einhundert Besucher ließen sich begeistern. Sie applaudierten Andrea Meissner bei den Frauen und Emir Puyan Taghikhani alias Helmuth Steierwald auf die ersten Plätze und damit zum Gewinn der Bachstelze 2017. Die kleinen Trophäen wurden von der Künstlerin Brigitte Hessler vom Kunstverein Hoher Fläming gestaltet. Jede der kleinen Statuen ist ein Unikat.
Heute ist in der BRAWO ein kleiner Artikel mit einem großen Bild über den im Oktober startenden Kurs Eine Biografie schreiben – Teil 1 (KVHS PM) erschienen. Vielen Dank dafür. Jetzt hoffe ich, dass der Kurs zustande kommt:
Ich halte es für sehr wichtig, möglichst viele Biografien „festzuhalten“. Jedes Leben ist einmalig. Außerdem ist ohne die Beschreibung von unten, des Alltagslebens jede Geschichtsschreibung m.E. unvollständig.
Außerdem macht es Spaß, Geschichten die das Leben erzählt zu erfahren und zu bewahren.
Schließlich: Es steckt auch eine Menge Arbeit in dem Kurs.
Noch ist Oli etwas irritiert. Sein Schlafkörbchen ist nur wenige Zentimeter entfernt, aber der direkte Weg zu ihm ist versperrt. Oli ist das erste Eichhörnchen auf der neuen Borkwalder Auswilderungsstation, das seinen Weg aus dem Käfig in die Freiheit gefunden hat. Jedenfalls ist Ulrike Petrus sich sicher, dass es Oli ist. Sie hat sich in den letzten Wochen so viel mit den possierlichen Tieren beschäftigt, dass sie diese unterscheiden kann. Mit Oli sind jetzt auch Poli und Michaela so weit, dass sie ausgewildert werden können.
Der Bad Belziger Firmenlauf ist zu einem Anziehungspunkt weit über die Kreisstadt hinaus geworden. Der angestrebte Rekord mit fünfzig teilnehmenden Firmen ist zwar aus Krankheitsgründen knapp verfehlt geworden, der Stimmung am Freizeit- und Erlebnisbad der Kreisstadt tat das jedoch keinen Abbruch. Immerhin wurde mit 48 Startmannschaften der Vorjahresrekord wieder eingestellt. Die Teilnehmer kamen diesmal nicht nur aus der Region, sondern auch aus Berlin (Veloteam) und aus Brandenburg a.d.H. (Polizeiinspektion).
Der gut gelaunte neue Bürgermeister von Bad Belzig, Roland Leisegang, gab den Startschuss.
Annalena Baerbock, die bisher einzige Bundestagsabgeordnete der Grünen aus Brandenburg, setzt im aktuellen Wahlkampf auch auf mutige Formen, die ein tatsächliches Gespräch miteinander ermöglichen sollen. Daher trafen sich am Montag Abend in Borkwalde im Garten von Karin und Michael Luther, beide seit Jahren bei den Grünen, fast zwanzig Borkwalder mit der Politikerin. Neben den Grünen aus dem Ort nutzen auch andere Einwohner die Gelegenheit.
Jeden Dienstag von 17 bis 19 Uhr wartet Heike Brück auf Lesehungrige in der Bibliothek der Waldgemeinde Borkwalde. Auch in diesem Sommer. Nachgefragt werden vor allem Krimis, Frauenliteratur und leichte historische Romane.
Ein Ausleihrenner ist „Im Wald“ von Nele Neuhaus. Oliver von Bodenstein und Pia Sander vom K11 in Hofheim ermitteln in ihrem inzwischen achten Fall. Der Taunus-Krimi landete nicht nur bei den Borkwaldern ganz vorn, sondern auch auf diversen Bestsellerlisten. Das gilt wohl auch für eine weitere deutsche Schriftstellerin: „Charlotte Link geht immer“, konnte die Bibliothekarin feststellen. Andere in Borkwalde gern gelesene Autoren sind Elisabeth George, Andreas Franz und Jojo Moyes. Der aktuelle persönliche Favorit von Brück ist der Roman „anonym“ von Ursula Poznanski und Arno Strobel. Der Kriminalthriller dreht sich um ein geheimnisvolles Internetforum „Morituri“. Dort kann man Kandidaten aufstellen und für sie abstimmen. Dem Gewinner winkt der Tod. „Das ist erschreckend aktuell“, findet Brück.
Vom 21. bis zum 24. September finden die 10. Nordwalder Biografietage statt. Wenn Sie mehr darüber wissen wollen, dann sollten Sie sich unbedingt einmal das Programmheft ansehen:
Ab sofort gibt es im Rahmen der webfischerei auch eine Plattform für Online-Kurse. Damit kann ich meine Angebote für Sie ausbauen. Wenn Sie die Plattform besuchen wollen, können Sie
In der Reihe „Nachgefragt“ des Fläming Echos / MAZ habe ich den Bürgermeister meiner Nachbargemeinde Borkheide, Andreas Kreibich (SPD), befragt. Der Flächennutzungsplan von Borkheide befindet sich – so will es scheinen – in einer Endlosschleife:
Der direktgewählte Abgeordnete und brandenburgische Bildungsminister Günter Baaske absolviert seit zwölf Jahren im Sommer jeweils ein Praktikum nahe an der Arbeitswelt seiner potentiellen Wähler. Wie im letzten Jahr verbringt er auch in diesem Jahr sein Praktikum auf dem Bau, nur das seine Bausteine diesmal nur ein Gramm schwer sind. Baaske arbeitet bei der Niemegker Firma „Design in Stein“ mit. Diese ist offizieller Vertragspartner der dänischen Firma Lego. Baaske hatte die Firma im Niemegker Bahnhofsgebäude erst kurz vorher bei einem Besuch spontan für sein Praktikum ausgewählt. René Hoffmeister, einer der Firmeninhaber und einziger von Lego zertifizierte Modellbauer Deutschlands, übernahm die Einweisung des Ministers in die hohe Kunst des Legobaus. Wo ist welcher Stein, welche Projekte finden statt und wie werden diese umgesetzt.
Dieser Auftrag gehört zu den schönsten, die ich bisher für die MAZ erledigt habe: Ich durfte in der Reihe Künstler aus Westbrandenburg Jörg-Michael Knuth (Jömi) aus Borkwalde porträtieren. Spannend war auch, eine ganze Zeitungsseite zu füllen: