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Ortsputz 2017 in Borkwalde: Erst aufräumen, dann feiern

Der Ortsputz, manche sprechen in Erinnerung an die DDR-Zeit auch von Subbotnik, hat Tradition in Borkwalde. So verkehrt ist die alte Bezeichnung gar nicht, handelte es sich doch damals um einen unbezahlten Arbeitseinsatz am Sonnabend zum Nutzen aller. Daher der Name, der sich vom russischen Wort für Sonnabend ableitet. Auch Einwohner Borkwaldes treffen sich seit vielen Jahren alljährlich an einem Sonnabend im Frühjahr, um unentgeltlich ihren Ort aufzuräumen, Müll aufzusammeln und anschließend gemütlich beisammen zu sitzen.

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500 Jahre Reformation: „Alles begann im Fläming!“

Tourismusverband Fläming e.V. lockt mit kleinen, feinen Angebote zum Reformationsjubiläum.

Das Programm, das der Tourismusverband Fläming e.V. zu 500 Jahren Reformation gebündelt hat, kann sich sehen lassen. Reformation und Fläming passen nicht nur hervorragend zusammen, sondern die 95 Thesen von Martin Luther lassen sich nicht ohne das Wirken des Ablasspredigers Johann Tetzel im nahen Jüterbog erklären. Der hatte mit Sprüchen wie

„Sobald der Gülden im Becken klingt im huy die Seel im Himmel springt“

auch Wittenberger Bürger angelockt, die hofften, sich bequem mit Geld vom wirklichen Bereuen freikaufen zu können. Deshalb ist sich Daniel Sebastian Menzel, Geschäftsführer des Tourismusverband Fläming e.V., sogar sicher:

„Alles begann im Fläming.“

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Narzissen im Park Wiesenburg

Ein schöner Spaziergang – und am Ende ein Foto auf der Titelseite der BRAWO.

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„Mehr Freiheit! Mehr Mittel!“

„Dorfpapst“ Gerhard Henkel fordert: „Lasst das Dorf leben!“

Gerhard Henkel & Bernd Moritz
Gerhard Henkel & Bernd Moritz

Rädigke. Gerhard Henkel, von einer Zeitung als Dorfpapst tituliert, trifft die Meinung im Saal, wenn er Defizite vor Ort einerseits und eine zunehmende Fremdsteuerung statt dörflicher Eigenverantwortung andererseits beklagt. Der große Raum in der Fläming-Bibliothek im Gasthof Moritz ist trotz des politischen Themas und des Eintrittspreises bis auf den letzten Platz und darüber hinaus gefüllt. Das Thema „Rettet das Dorf!“ brennt offenbar vielen unter den Nägeln.

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„Das Leben spielt sich in den Dörfern ab!“

Ralf Rafelt
Ralf Rafelt

Für Lebendige Dörfer im Hohen Fläming – Nachgefragt zum Dörfernetzwerk

Am letzten Donnerstag wurde auf der Burg Rabenstein das bereits im Oktober letzten Jahres verabredete Dörfernetzwerk Hoher Fläming gegründet und Ralf Rafelt aus Groß Marzehns zum Sprecher gewählt.

Wie verlief das Treffen auf der Burg Rabenstein?

Rafelt: Es gab eine gute Diskussion. Wir waren 23 Teilnehmer aus 13 Dörfern aus dem Amt Niemegk, aus der Gemeinde Wiesenburg/Mark sowie aus der Stadt Bad Belzig. Ich bin sehr froh, dass auch der Amtsdirektor von Niemegk, Thomas Hemmerling, und damit die Verwaltung mit an Bord ist. Das hilft uns professioneller zu arbeiten. Daneben hoffen wir auf eine zweijährige Begleitung durch das Institut für nachhaltige Entwicklung und Strukturpolitik (INES). Aber wir sind uns einig, wenn die Förderung nicht kommt, machen wir trotzdem weiter.

Was kann man sich unter einem Dörfernetzwerk Hoher Fläming vorstellen?

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„Kopf voll! Bauch voll! Kofferraum voll!“

Josefine Kehl Ralf Weissmann
Josefine Kehl & Ralf Weissmann

Geniessertour durchs Beelitzer Spargelland geplant

„Seien Sie gespannt auf eine Tour ins Spargelland und dessen Hauptstadt und Ortsteile, in denen es viele versteckte Ecken zu entdecken gilt! Die Ergebnisse unserer Spurensuche folgen in Kürze!“ Diese verheißungsvolle Ankündigung steht auf der Webseite der preisgekrönten Geniessertouren Brandenburg (www.geniessertoruen.org). Spätestens zum Spargelfest Anfang Juni soll die Tour stehen.

Damit das auch klappt,

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Gesund sitzen an der Hans-Grade-Grundschule in Borkheide

Alexandra Leifheit aus Borkheide (links) und Lahra Lange aus Borkwalde finden ihre höhenverstellbaren Stühle und Tische normal.

Alexandra und Lahra finden nichts Besonderes an ihren Stühlen in der Hans-Grade-Grundschule Borkheide. Sie sitzen gut drauf. Das ist doch normal. Ist es das? Noch sind ihre Stühle und Tische nicht für alle Schülerinnen und Schüler an den brandenburgischen Grundschulen Alltag. Nach Studien, auf die der Spitzenverband Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung verweist, sollen in Deutschland nur ein Viertel aller Schüler auf ihre Körpergröße abgestimmte Stühle und Tische zur Verfügung haben. Dabei können die Größenunterschiede bereits innerhalb einer Klasse bis zu 40 cm betragen.

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Zum sechsten Mal: Borkwalde liest EIN Buch

Borkwalder Kulturverein Zauche e.V. pflanzt Baum des Jahres 2015
Borkwalder Kulturverein Zauche e.V. pflanzt Baum des Jahres 2015

Der Borkwalder Kulturverein Zauche e.V. bittet zum sechsten Mal zum gemeinsamen Lesen und drüber Reden. Seit dem Start der Aktion „Borkwalde liest EIN Buch“ im Jahr 2012 geht es dem Verein immer darum, nicht nur einfach zum Lesen eines konkreten Buches anzuregen, sondern auch zum Gespräch miteinander über Literatur und über den eigenen Ort.

In diesem Jahr steht ein Buch im Mittelpunkt, das zwar nicht Belletristik im engeren Sinne ist, das jedoch kaum besser zur offiziell ernannten Waldgemeinde Borkwalde passen könnte: der Besteseller „Das geheime Leben der Bäume“ von Peter Wolhleben.

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Haben Sie noch alte Postkarten und Fotos aus Groß Kreutz und Umgebung

Alte Postkarte von Krielow
Alte Postkarte von Krielow

Siebzehn Euro kostete das kleine Buch mit alten Postkarten und Fotos aus den acht Orten der Gemeinde Groß Kreutz, und doch waren alle fünfhundert Exemplare kurz nach dem Erscheinen im Jahr 2010 vergriffen. Jetzt, sieben Jahre später, will Chris Rappaport aus Deetz einen Nachfolgeband herausbringen.

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Nachgefragt: „Damit das Leben in Borkwalde Spaß macht!“

Borkwalder Bürgermeisterin Renate Krüger (Linke) über die Förderung von Vereinen im Ort

Bürgermeisterin Renate Krüger beim Sommerfest 2014
Bürgermeisterin Renate Krüger (Linke) beim Sommerfest 2014

Borkwalde. Die Borkwalder Gemeindevertreter haben auf ihrer letzten Sitzung einstimmig beschlossen, in diesem Jahr die Arbeit von Vereinen und Initiativen im Ort mit insgesamt 4600 Euro zu unterstützen. Anlass genug, mit der Bürgermeisterin Renate Krüger (Linke) auf das Vereinsleben in der Waldgemeinde mit der bunten Holzhaussiedlung zu blicken.

Warum wollen Sie und die anderen Gemeindevertreter so viel Geld für die Vereine und Interessensgruppen ausgeben?

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Naturpark Hoher Fläming gönnt sich und seinen Besuchern den König der Wälder zum 20.

Der Vorsitzende des Naturparkvereins am Rothirsch-Präparat
Der Vorsitzende des Naturparkvereins am Rothirsch-Präparat

Das ursprünglich geplante Standpräparat aus dem Naturkundemuseum Potsdam hätte nicht durch die Tür gepasst. Aber auch der liegende Rothirsch aus Berlin ist eindrucksvoll. Anlass für seine Aufstellung in der Alten Brennerei in Raben ist das bevorstehende Jubiläum des Naturparks Hoher Fläming. Am 28. November 1997 hatte der damalige Umweltminister den Hohen Fläming zum Naturpark erklärt.

Am Freitag Abend präsentierte der Leiter des Naturparks Hoher Fläming, Steffen Bohl, nicht nur den ausgestopften König der Wälder und eine informative Ausstellung über dieses herrliche Tier, sondern stellte auch die geplanten Höhepunkte zum 20jährigen vor.

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Zwei Artikel auf der Titelseite

Das hat mich dann doch überrascht. Im Innern findet man einen dritten Artikel. Ein vierter ist verschoben worden. Siehe auch den Artikel Naturpark Hoher Fläming gönnt sich und seinen Besuchern den König der Wälder zum 20.