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Bis auf den Mais ist das Getreide fast runter von den Feldern in Potsdam-Mittelmark

„Die Gerste war durchschnittlich. Beim Raps mussten wir ein Drittel Ertragseinbussen hinnehmen!“, zeigt sich Sebastian Herbst von der Agrargenossenschaft Fläming eG Feldheim enttäuscht. Das Unternehmen ist in der Region auch durch seine Milchtankstelle und seinen „Regiomaten mit frischen Wurstwaren vom eigenen Strohschwein“ in Dietersdorf an der B2 bekannt. Ursache für die Ernteausfälle beim Raps sind in Feldheim die späten Fröste im April und der zu spät einsetzende Regen. Nicht nur die Menge, sondern auch die Qualität des Rapses und des noch zu erntenden Getreides hat unter dem starken Regen der letzten Wochen gelitten. Darüber hinaus ist der viele Regen in Feldheim weniger ein Problem. Zum einen versickert das Wasser schnell im märkischen Sand, zum anderen fließt es aus dem Hohen Fläming „den Berg runter“. In Feldheim hatte man kein Problem, mit schwerer Technik auf die Felder zu kommen. Höchstens auf den Flächen bei Treuenbrietzen wurde das Grundwasser mal zum Problem. In Feldheim selbst hat man dagegen bei Grundwassertiefen von sechzig Metern damit keine Schwierigkeiten.

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Der Landesbischof aus Württemberg in Garrey auf Luthers Spuren

„Garrey wird in Württemberg immer berühmter“, meinte der württembergische Landesbischof Frank Otfried July am Mittwoch Abend in Garrey in der kleinen Pension „Zum Weißen Raben“ von Gabi Eissenberger. July ist nach Martin Luther der höchste kirchliche Würdenträger, der Garrey je besuchte. Luther selbst war vor fast fünfhundert Jahren, genauer am 7. August 1532 nachweislich in dem kleinen Flämingdorf. Luther ist auch der Anlass für den aktuellen kirchlichen Besuch. Die Schwaben haben sich nämlich Garrey als Hauptquartier für ihre Präsenz zur Weltausstellung Reformation im nahen Wittenberg ausgesucht. Die Weltausstellung Reformation ist eine Open-Air-Ausstellung, die sich durch die ganz Lutherstadt Wittenberg zieht. Dort sind sie mit einer eigenen Halle präsent.

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Windräder nach dem Prinzip Hoffnung

Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl

Der sehr aktive Naturschutzverein „Waldkleeblatt – Natürlich Zauche e.V.“ hatte im Vorfeld der Bundestagswahl zu zwei Podiumsdiskussionen rund um die Energiepolitik mit den Kandidaten der Parteien geladen. Auf den Veranstaltungen in Werder und Beelitz standen naturgemäß die Windräder und insbesondere die Windräder im Wald im Mittelpunkt. Der Einladung in den Tiedemann-Saal in Beelitz waren am Donnerstagabend immerhin sechzig Personen gefolgt.

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MAZ-Artikel über Borkwalder Rasthütte

Die Borkwalder Rasthütte war eine Fehlkonstruktion. Zwar konnte man sich hinsetzten, aber Schutz gegen das Wetter bot sie keinen bzw. nur sehr eingeschränkt. Das ist jetzt behoben. Für das Fläming Echo der MAZ habe ich dazu einen kleinen Artikel geschrieben:

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Märkisches Rot beim Deutschen Wandertag in Eisenach

Wenn am Sonntag, dem 30. Juli, beim 117. Deutschen Wandertag 2017 der traditionelle Festumzug der deutschen Gebirgs- und Wandervereine durch die Eisenacher Innenstadt ziehen wird, werden auch die leuchtend roten T-Shirts des Märkischen Wanderbundes zu sehen sein. Die Märker werden mit fünfundzwanzig Mitgliedern präsent sein. Insgesamt werden über 10.000 Teilnehmer/innen erwartet. Auch bei den anderen Programmteilen unter dem Motto „Wandern auf Luthers Spuren“ werden einzelne Brandenburger mitmachen.

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Die Hilfe wird noch immer gebraucht

Nachgefragt bei der Flüchtlingsinitiative „Brück hilft“

Kathrin Piske kümmert sich um die Koordination der Flüchtlingsarbeit im Amt Brück und ist von Anfang an bei „Brück hilft“ dabei“. Die Initiative wurde vor fast zwei Jahren gegründet.

Was hat „Brück hilft“ erreicht?

Piske: Wir haben zum Beispiel beim Erlernen unserer Sprache, bei Behörden- und Arztterminen, bei der Arbeits- und bei der Wohnungssuche, bei Begegnungen mit den Einheimischen sowie bei ganz praktischen Dingen wie Mobilität und Kleidung geholfen. Die Integration ist längst noch nicht geschafft, aber die großen Konflikte sind in unserer Stadt ausgeblieben.

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„Alte Brücker Post“ im Wandel

Die Alte Brücker Post hatte am Sonntag zum Tag der offenen Tür eingeladen. Wer kam, der konnte eine Oase des Friedens und der Kreativität entdecken. Eigentlich sind es gleich mehrere Oasen. Zu den bekannten Räumen im Gebäude an der Ernst-Thälmann-Straße sind lauschige Höfe, ein großer Saal, ein Schulungsraum und so einiges mehr gekommen. Nach und nach ist in den alten Gebäuden mit Liebe zum Detail und mit Engagement vieler Menschen und Unternehmen ein wahres Schmuckstück entstanden.

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Bei den Störchen in Deetz

In dem kleinen Zauche-Ort Deetz nisten seit Jahren Störche auf dem Kirchendach. Bereits im letzten Jahr war mir aufgefallen, dass man den Horst ganz gut vom Kirchturm aus beobachten kann. Ich begann eine Fotoserie, die ich im letzten Jahr leider wieder ziemlich schnell abbrechen musste. Die Störche hatten die Eier nicht ausgebrütet.

In diesem Jahr habe ich die Fotoserie fortgesetzt. Die Eier wurden diesmal ausgebrütet, trotzdem gab es wieder ein Drama. Aber ein Storch hat bisher überlebt. Die Fotoserie geht also weiter.

Inzwischen habe ich einige Fotos an die Zeitungen verkauft:

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Erster Kunstbummel in Bad Belzig

Rani B. Knobel hatte die Idee. Als die Malerin im Mai letzten Jahres an der Aktion „Offene Gärten“ teilnahm, war sie überwältigt von der Resonanz. Seitdem plagte sie die Frage, ob das nicht auch auf die Kunst übertragbar wäre: „Für einen Künstler kommen die Leute nicht so schnell nach Bad Belzig, aber vielleicht für mehrere?“ Sie besprach sich zunächst mit Gerlinde Kempendorff vom KleinKunstWerk, und als die begeistert war, wurden weitere Künstler und Einrichtungen ins Boot geholt, darunter die SteinTherme. Am letzten Wochenende luden schließlich insgesamt sieben Stationen Kunst- und Kulturinteressierte zu einem Bummel durch Bad Belzig ein.

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Rot oder grün? In jedem Fall mit dem Geschmack von früher

Rot schlägt grün. Jedenfalls wenn es um den Verkauf der Fassbrausen der Marke Fläminger aus dem Hause Höhne in Niemegk geht. Die rote und die grüne Fassbrause und andere Erfrischungsgetränke wie die pünktlich zum Reformationsjahr kreierte Luther-Perle werden im ganzen Fläming vertrieben. Die meisten Flaschen und Fässer gehen an Gastronomen, auf Volksfeste und Privatpartys. Einzelne Pakete

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Von Brück nach Bangalore – Ein Lebensjahr für einen gemeinnützigen Zweck

Iruna Müller wird ab August im Rahmen der deutschen Entwicklungshilfe ein freiwilliges Jahr in Bangalore in Indien verbringen, 6000 Kilometer vom heimatlichen Brück entfernt. Wohnen und arbeiten wird sie bei Friends of Camphill India, einer Lebensgemeinschaft von Menschen mit Behinderungen, engagierten Mitarbeitern und jungen Freiwilligen, die das tägliche Leben miteinander teilen. Ein Jahr lang wird sie die „Special friends“ vom Aufstehen bis zum Schlafengehen begleiten.
Müller, gerade achtzehn geworden, ist auf der Suche und weiß doch ganz genau, was sie will. Sie will wissen, wie andere die Welt sehen und sie will selbst die Welt neu sehen lernen. Deshalb

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Waldspielplatz in Borkwalde in der Tradition der Siedlerzeiten

„Für mich fühlt sich das ganz selbstverständlich an“, erklärt Angelika Justen. Sie hat zwei große, miteinander verbundene Grundstücke im Brücker Weg in Borkwalde für gemeinnützige Zwecke zur Verfügung gestellt. Auf dem einen bereitet Gerhard Schubert gemeinsam mit einigen jüngeren Borkwaldern gerade zwei zierliche Eichhörnchen auf die Auswilderung vor. Auf dem anderen planen einige Eltern um Ulrike Petrus und Diana Zippel mit ihren Kindern ein Tipidorf.