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Lesestoff für einen verregneten Restsommer im Fläming

Jeden Dienstag von 17 bis 19 Uhr wartet Heike Brück auf Lesehungrige in der Bibliothek der Waldgemeinde Borkwalde. Auch in diesem Sommer. Nachgefragt werden vor allem Krimis, Frauenliteratur und leichte historische Romane.

Ein Ausleihrenner ist „Im Wald“ von Nele Neuhaus. Oliver von Bodenstein und Pia Sander vom K11 in Hofheim ermitteln in ihrem inzwischen achten Fall. Der Taunus-Krimi landete nicht nur bei den Borkwaldern ganz vorn, sondern auch auf diversen Bestsellerlisten. Das gilt wohl auch für eine weitere deutsche Schriftstellerin: „Charlotte Link geht immer“, konnte die Bibliothekarin feststellen. Andere in Borkwalde gern gelesene Autoren sind Elisabeth George, Andreas Franz und Jojo Moyes. Der aktuelle persönliche Favorit von Brück ist der Roman „anonym“ von Ursula Poznanski und Arno Strobel. Der Kriminalthriller dreht sich um ein geheimnisvolles Internetforum „Morituri“. Dort kann man Kandidaten aufstellen und für sie abstimmen. Dem Gewinner winkt der Tod. „Das ist erschreckend aktuell“, findet Brück.

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„Wenn man die Lust verliert, dann hat man verloren.“

In der Reihe „Nachgefragt“ des Fläming Echos / MAZ habe ich den Bürgermeister meiner Nachbargemeinde Borkheide, Andreas Kreibich (SPD), befragt. Der Flächennutzungsplan von Borkheide befindet sich – so will es scheinen – in einer Endlosschleife:

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Jömi – Ein vielfältiger Künstler

Dieser Auftrag gehört zu den schönsten, die ich bisher für die MAZ erledigt habe: Ich durfte in der Reihe Künstler aus Westbrandenburg Jörg-Michael Knuth (Jömi) aus Borkwalde porträtieren. Spannend war auch, eine ganze Zeitungsseite zu füllen:

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Große Kirchenkunst im kleinen Garrey

Walter Habdank gehört zu den bedeutendsten Künstlern der christlichen Kunst im 20. Jahrhundert und ist ab sofort mit vierzehn Holzschnitten in der kleinen Garreyer Kirche im Hohen Fläming zu sehen. Zu verdanken ist das Wolfgang Lubitzsch, der aus Garrey stammt und heute wieder in dem Ort wohnt, sowie Michael J. Hack, der mit Habdank eng befreundet war. Von jeder Grafik erhielt er von diesem einen Druck mit persönlicher Widmung. Habdank selbst mochte seine Werke nicht erklären: „Dann wäre ich Schriftsteller geworden.“ Deshalb übernahm es oft Hack, der selbst Maler, Grafiker und Kunsthistoriker, aber auch Pfarrer und Seelsorger ist, auf Ausstellungen und bei anderen Gelegenheiten über Habdank und sein Werk zu reden. Als Dank lagern heute über 400 Blätter in seinen Schubfächern.

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Noch einmal bei den Störchen von Deetz

Der überlebende Jungstorch ist so langsam flügge. Ich nehme mir noch einmal Zeit, die Storchenfamilie zu beobachten (siehe auch HIER). Es waren lange, aber wunderbare Stunden. Nur vor der lauten Kirchenglocke musste ich mich alle halbe Stunde schützen. Dafür habe ich viel über Störche gelernt.

Ganz nebenbei konnte ich noch einmal Fotos in den Zeitungen veröffentlichen:

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Bachstelzengewinnerin Lina Lärche begeistert mit Comedy und Chansons im KleinKunstWerk Bad Belzig

„Das Programm ist spritzig. Die Künstlerin hat Wortwitz und eine tolle Mimik. Sie ist sich für nichts zu schade und geht doch nicht unter die Gürtellinie.“ Nicht nur Marion Bohn aus Lütte zeigt sich begeistert von Lina Lärche und ihrem Programm „Kann ein Riegel Sünde sein“. Am Wochenende war die Künstlerin im gut gefüllten Saal des KleinKunstWerkes in Bad Belzig zu erleben.

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Baustelle auf der Umleitung

Wer in Fläming und Zauche mit dem Auto unterwegs ist, der kann ein Lied davon singen: Allerorten werden die Straßen saniert. Inzwischen gibt es offenbar so viele Baustellen, dass die Koordinierung schwer fällt.

In Borkwalde gibt es seit Montag eine Ampelregelung auf den Umleitungsstrecken, die wegen der Baustellen in Brück und Beelitz-Heilstätten eingerichtet wurden (MAZ berichtete). Der Borkwalder Kreisverkehr, der schon vor Monaten durch einen LKW stark beschädigt wurde, muss dringend repariert werden. Bei dieser Gelegenheit solle er gleich so ausgebaut werden, dass Beschädigungen künftig unwahrscheinlich werden.

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Bis auf den Mais ist das Getreide fast runter von den Feldern in Potsdam-Mittelmark

„Die Gerste war durchschnittlich. Beim Raps mussten wir ein Drittel Ertragseinbussen hinnehmen!“, zeigt sich Sebastian Herbst von der Agrargenossenschaft Fläming eG Feldheim enttäuscht. Das Unternehmen ist in der Region auch durch seine Milchtankstelle und seinen „Regiomaten mit frischen Wurstwaren vom eigenen Strohschwein“ in Dietersdorf an der B2 bekannt. Ursache für die Ernteausfälle beim Raps sind in Feldheim die späten Fröste im April und der zu spät einsetzende Regen. Nicht nur die Menge, sondern auch die Qualität des Rapses und des noch zu erntenden Getreides hat unter dem starken Regen der letzten Wochen gelitten. Darüber hinaus ist der viele Regen in Feldheim weniger ein Problem. Zum einen versickert das Wasser schnell im märkischen Sand, zum anderen fließt es aus dem Hohen Fläming „den Berg runter“. In Feldheim hatte man kein Problem, mit schwerer Technik auf die Felder zu kommen. Höchstens auf den Flächen bei Treuenbrietzen wurde das Grundwasser mal zum Problem. In Feldheim selbst hat man dagegen bei Grundwassertiefen von sechzig Metern damit keine Schwierigkeiten.

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Der Landesbischof aus Württemberg in Garrey auf Luthers Spuren

„Garrey wird in Württemberg immer berühmter“, meinte der württembergische Landesbischof Frank Otfried July am Mittwoch Abend in Garrey in der kleinen Pension „Zum Weißen Raben“ von Gabi Eissenberger. July ist nach Martin Luther der höchste kirchliche Würdenträger, der Garrey je besuchte. Luther selbst war vor fast fünfhundert Jahren, genauer am 7. August 1532 nachweislich in dem kleinen Flämingdorf. Luther ist auch der Anlass für den aktuellen kirchlichen Besuch. Die Schwaben haben sich nämlich Garrey als Hauptquartier für ihre Präsenz zur Weltausstellung Reformation im nahen Wittenberg ausgesucht. Die Weltausstellung Reformation ist eine Open-Air-Ausstellung, die sich durch die ganz Lutherstadt Wittenberg zieht. Dort sind sie mit einer eigenen Halle präsent.

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MAZ-Artikel über Borkwalder Rasthütte

Die Borkwalder Rasthütte war eine Fehlkonstruktion. Zwar konnte man sich hinsetzten, aber Schutz gegen das Wetter bot sie keinen bzw. nur sehr eingeschränkt. Das ist jetzt behoben. Für das Fläming Echo der MAZ habe ich dazu einen kleinen Artikel geschrieben:

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Märkisches Rot beim Deutschen Wandertag in Eisenach

Wenn am Sonntag, dem 30. Juli, beim 117. Deutschen Wandertag 2017 der traditionelle Festumzug der deutschen Gebirgs- und Wandervereine durch die Eisenacher Innenstadt ziehen wird, werden auch die leuchtend roten T-Shirts des Märkischen Wanderbundes zu sehen sein. Die Märker werden mit fünfundzwanzig Mitgliedern präsent sein. Insgesamt werden über 10.000 Teilnehmer/innen erwartet. Auch bei den anderen Programmteilen unter dem Motto „Wandern auf Luthers Spuren“ werden einzelne Brandenburger mitmachen.

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Die Hilfe wird noch immer gebraucht

Nachgefragt bei der Flüchtlingsinitiative „Brück hilft“

Kathrin Piske kümmert sich um die Koordination der Flüchtlingsarbeit im Amt Brück und ist von Anfang an bei „Brück hilft“ dabei“. Die Initiative wurde vor fast zwei Jahren gegründet.

Was hat „Brück hilft“ erreicht?

Piske: Wir haben zum Beispiel beim Erlernen unserer Sprache, bei Behörden- und Arztterminen, bei der Arbeits- und bei der Wohnungssuche, bei Begegnungen mit den Einheimischen sowie bei ganz praktischen Dingen wie Mobilität und Kleidung geholfen. Die Integration ist längst noch nicht geschafft, aber die großen Konflikte sind in unserer Stadt ausgeblieben.